Federleicht Daunen waschen.

Ob in der Jacke oder im Schlafsack: Daunen sind ein wunderbares Isolationsmaterial. Allerdings geht damit oftmals eine entsprechende Investition einher. Wir zeigen dir, wie du dein Daunenprodukt pflegen musst, um lange Freude daran zu haben.

von
Sabine Zumpe
Verkaufsberatung

Schritt 1: Auf Nummer Sicher gehen.

Prüfe das Pflege-Etikett, um sicherzugehen, dass dein Daunenprodukt keine anderen Anforderungen an den Waschgang hat als standardmässig der Fall ist. 

Schritt 2: Vor dem Waschen.

Verschliesse Klett- und Reissverschlüsse und drehe dein Produkt auf links um Schäden vorzubeugen. Dann kannst du die Jacke alleine – oder mit 2 Tennisbällen als Begleitung – in eine mind. 6 Liter grosse Waschtrommel geben.

Schritt 3: Die Wahl des Waschmittels.

Verwende unbedingt ein spezielles Daunenwaschmittel. Denn Daunen haben eine Schutzschicht aus Fett, welche für das Aufplustern der Federn und damit die Isolierung verantwortlich ist. Herkömmliche Waschmittel lösen diese Ölschicht. Das Resultat: Deine Jacke verliert an Volumen und Wärme.

Schritt 4: Gang einlegen.

Wähle ein Fein-, Daunen- oder Wollprogramm bei 30 bis 40 Grad. Reduziere hierbei die Schleuderzahl auf 400 bis 600 Umdrehungen. Um die allerletzten Seifereste aus den Daunen zu kriegen, solltest du einen zusätzlichen Spülgang anhängen. 

Schritt 5: Trocknen, trocknen, trocknen.

Lege dein Daunenprodukt waagrecht in den Tumbler, um mit den schweren nassen Federn nicht die Kammerwände zu beschädigen. Falls dein Trockner über eine Trommel mit sanfter Bewegung verfügt, ist die genaue Platzierung weniger entscheidend. Nun gibst du ein paar saubere Tennisbälle hinzu, um die Daunen wieder aufzulockern und startest ein Programm mit 30 bis 60 Grad. Dieses Prozedere wiederholst du mehrmals, bis dein Daunenprodukt sicher 4 bis 6 Stunden im Trockner war – im Zweifelsfall lieber einmal zu viel. Denn feuchte Daunen beginnen rasch zu stinken.

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