Wochen voll Goldener Erfahrungen.

Lernendenaustausch zum Vierten: Seit 2021 bieten wir zusammen mit Goldener Mode Auszubildenden im Detailhandel die Chance, für zwei Wochen Einblicke in eine Detailhandelsausbildung mit einem anderem Schwerpunkt zu sammeln.

von
Annina Meister
Assistenz Geschäftsleitung | Ausbildungsverantwortliche
Im Detailhandel gibt es unzählige Fachrichtungen – selbst in den Bereichen Schuhen und Textil. So liegen Ausbildungsschwerpunkte für angehende Detailhandelsfachpersonen in einem Modegeschäft auf anderen Aspekten, wie in einem Schuh- und Sportgeschäft. Das eröffnet Chancen, die wir gemeinsam mit Goldener Mode schon 2021 erkannt haben: Um Auszubildende gegenseitig voneinander und ihrem branchenspezifischen Wissen profitieren zu lassen, tauschten Zubi und Goldener deshalb kürzlich bereits zum vierten Mal für je zwei Wochen unsere Lernenden.

2 Wochen Zubi, dann 2 Goldener.

So kam es, dass wir vom 28. Oktober bis zum 9. November 2024 Thora Bingesser von Huber Mode, einem Partnergeschäft der Goldener Mode AG, bei uns willkommen heissen durften. Schon im Voraus zeigte sie grosse Vorfreude: «Ich freue mich auf das neue Fachgebiet, die Kunden und das Team bei Zubi. Besonders schön ist es, mit meiner Schulkollegin Natalie zusammenzuarbeiten.» Diese Freude merkte man ihr auch in ihrer Zeit bei uns an, begierig eignete sie sich ein tieferes Verständnis für die Funktionen und Eigenschaften unserer Produkte auf.
Umgekehrt war dies natürlich auch der Fall, als unsere Natalie Stark vom 11. bis 23. November Modeluft bei Huber schnupperte – und zeigte sich im Anschluss erstaunt über die Unterschiede in der Beratungstätigkeit: «Die Beratungsgespräche im Modebereich sind tendenziell länger, da Formen, Farben und Schnitte individuell für jede Person beurteilt werden müssen. Bei Zubi hingegen sind Passqualität und Funktionalität der Sport- und Freizeitartikel ausschlaggebend. Dies führt dazu, dass die Kundenberatung bei Huber oft bis zu zwei Stunden dauern kann, während dies bei Zubi eher die Ausnahme ist», bilanzierte Natalie. Eine grosse Gemeinsamkeit konnte sie aber auch ausmachen; der Stellenwert, den beide Geschäfte der individuellen und kompetenten Kundenberatung beimessen.

Kurzfristiger und langfristiger Mehrwert.

Aus Unternehmenssicht ist der Fall klar. Man fördert mit dem Austauschprogramm nicht nur die daran beteiligten Lernenden, sondern den Detailhandel in den Bereichen Mode, Schuhe und Sport: Einerseits als wertvolle Gelegenheit, Synergien zwischen den Teilbranchen zu fördern, andererseits um die nächste Generation von Fachkräften noch besser auf die Herausforderungen im Metier vorzubereiten. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten – kein Wunder also, ist der nächste Austausch bereits für kommenden Herbst geplant.

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