Laufend am Punkten.

Gerade in einer vermeintlich so simplen Sportart wie Running ist es für Laienläuferinnen und -läufer schwierig, ausser beim Schuhwerk weiter zu optimieren. Deshalb haben wir unsere Profis gefragt – hier sind ihre Tipps.

von
Werner Ledergerber
Firmenkunden | Verkaufsberatung

1# Wie läuft’s bei dir?

Das sagen wir dir nach der Laufanalyse bei uns im Zubi Herisau oder Zubi St. Gallen. Dabei nehmen wir nicht nur deine Füsse, sondern deine gesamte Anatomie unter die Lupe: Erst ermitteln wir deinen exakten Fussauftritt, denn nur so finden wir nachher die richtigen Modelle. Anschliessend begut- achten wir Schulterhaltung, das Becken und die statische Beinachse und ermitteln deine Laufgewohnheiten. Zum Schluss wirst du mit einigen Favoriten zum Testen aufs Laufband geschickt und wir filmen dich dabei – das Resultat analysieren wir in Zeitlupe, kombinieren alle Faktoren und finden so schlussendlich den perfekten Schuh für dich. Termin 
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2# Im Nu zum richtigen Schuh.

Die Frage nach dem richtigen Schuh lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Schuhart von zahlreichen Faktoren abhängig ist. So spielt die Unterlage zum Beispiel eine entscheidende Rolle: Wer mehrheitlich auf Teer unterwegs ist, benötigt aufgrund der harten Unterlage mehr Dämpfung und aufgrund des Rollwiderstandes weniger Profil an der Sohle. Umgekehrt ist's mit Menschen, die Wald- und Geländewege bevorzugen. Dann stellt sich die Frage, ob's ein Zweitschuh für Training oder Wettkampf ist. Letzterer müsste nämlich – unterlagsunabhängig – leichter und direkter am Boden sein als der Trainingsschuh. Und brauchst du eigentlich gestützte oder normale Schuhe? Du siehst; eine höchst individuelle Angelegenheit – am besten, du besuchst uns, lässt dich beraten und bringst deinen alten Schuh mit. An dem können wir nämlich auch vieles erkennen. 

3# Pluspunkte neben den Schuhen. 

Nicht nur mit deinem Schuhwerk, auch mit einigen anderen Kniffen optimierst du dein Lauftraining. Punkto Gesundheit und punkto Ertrag. Da gibt's altbekannte Tipps wie das Einbinden von Aufwärmen und Auslaufen – oder auch Stretching. Weniger auf der Hand liegen die Trainingsplanung und die Wichtigkeit des Faktors Abwechslung. Aber auch die Körperspannung, vor allem in der Haltungs- und Rumpfmuskulatur, sowie die Regeneration – Stichworte Faszien, Blackroll et cetera – spielen eine wichtige Rolle. Am besten, du meldest dich für die Zubi-Lauftrainings (für Einsteiger und für Fortgeschrittene in St. Gallen und in Herisau) an.

4# Das Wichtigste ist dranbleiben.

Wer sich wirklich verbessern will, braucht in seinem Training vor allem eines: Konstanz. Das scheitert meist am inneren Schweinehund. Respektive der fehlenden Motivation. Dabei helfen kann «positiver Gruppendruck», entweder via vir- tuelle Community, wie in der Strava-App. Oder mit echten Kontakten, beispielsweise im Verein oder der Laufgruppe mit Freunden: Ihr könnt euch dann untereinander motivieren, zu Bestleistungen pushen oder in die Verantwortung nehmen – die Wahrscheinlichkeit, ein Training auszulassen, sinkt. Schliesslich sagt man sich selbst einiges leichter ab als einer anderen Person. Ausserdem: Sei dir bewusst, wofür genau du trainierst. Ob für die nächste Zubi Trophy, die «Bikini-Figur» oder eine neue persönliche Bestzeit – setz dir ein konkretes Ziel. Am besten eines, das SMART (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert) ist.

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