Mammut

Mammut wird 160 Jahre alt. Was als kleine Seilerei im Schweizer Dintikon begann, ist heute ein innovativer Bergsportausrüster.

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Mammut
Alpine Belt
black
CHF 38.15
CHF 44.90
Die Wurzeln der heute weltweit bekannten und erfolgreichen Mammut Sports Group AG liegen in einem kleinen Familienunternehmen. In Dintikon, im Herzen der Schweiz, gründet der junge talentierte Seiler Kaspar Tanner 1862 eine eigene Seilerei. Gut 80 Jahre später wird der heutige Name Mammut eingeführt. Dabei steht das Mammut für Stärke und Kraft – Eigenschaften, die sowohl in der Landwirtschaft als auch im Bergsport wichtig sind.
Im Laufe der 160-jährigen Firmenhistorie wandelt sich die Mammut Sports Group zu einem Experten für Seile, Gurte, Schlafsäcke, Kleidung, Schuhe und Ausrüstung im Berg- und Outdoorsport. Aus dem kleinen Familienbetrieb wird ein Weltunternehmen mit ungefähr 800 Mitarbeitenden, dass in rund 40 Ländern tätig ist.

Vom Seil zur Bergsportausrüstung

Der Gründer Kaspar Tanner produziert anfangs primär Seile für die Landwirtschaft. Die Seilproduktion unterliegt starken saisonalen Schwankungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagert sich die Produktion – Seile zum Bergsteigen und Segeln werden nach und nach zum festen Standbein des jungen Familienunternehmens. Seit den 50er Jahren wird das Schweizer Unternehmen seinem auch heute noch bestehenden Ruf als Innovationstreiber gerecht und bringt das erste Gletscherseil aus Nylongarn, «Mammut Argenta», auf den Markt. Ein Meilenstein in der alpinen Sicherheit.
Der Alpinismus floriert. Gute Seile aber auch Schuhe, Schlafsäcke und Rucksäcke sind immer gefragter. Mammut erweitert sein Produktsortiment um Bekleidung, Hartwaren und Schuhe. Dazu gehören verschiedene Bergsportprodukte, die den Markt revolutionieren sollten: 1978 präsentiert Mammut beispielsweise die Jacken und Hosen «Altitude» aus dem damals noch absolut neuartigen «Gore-Tex» Material. Wenige Jahre später kommt die erste Mammut Softshell-Hose in die Geschäfte und erfreut sich ausserordentlicher Beliebtheit. Heute ist das Softshell-Material nicht mehr aus dem Alpinismus wegzudenken. Im Jahr 2003 erfolgt die Umbenennung in die heutige Mammut Sports Group AG, zu der auch der norwegische Schlafsackhersteller Ajungilak (seit 2001) und der Bergschuhspezialist Raichle (2003) gehört. Aus einem kleinen, handwerklichen Familienbetrieb entwickelt sich ein modernes und innovatives Unternehmen, das zu den grössten Mitspielern der Branche zählt.

Vorreiter in Sachen Sicherheit

Neben der berühmten Schweizer Qualität und dem Innovationsgeist wird Mammut stets auch mit Alpiner Sicherheit assoziiert. Die Entwicklung des Barryvox® VS 86 im Jahr 1969 verdeutlicht den Stellenwert des Sicherheitsaspekts bei Mammut. Dieses Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) wird auf Anfrage der Schweizer Armee entwickelt und verbessert deutlich die Überlebenschancen von in Lawinen verschütteten Personen. Mammut optimiert das Gerät stetig weiter. Heute ist das Barryvox® mit seiner neuesten Generation Barryvox® S aus der Lawinen-Sicherheitsausrüstung unzähliger Wintersportler nicht mehr wegzudenken. In Kombination Airbags, Sonden und Schaufeln entwickelte sich Mammut über die Jahre zum Marktführer im Bereich Lawinensicherheit.
Bergsportlerinnen und Bergsportler benötigen viel Wissen Rund um den Umgang mit Produkten und das korrekte Verhalten im Gelände. 2008 ist Mammut die bislang erste und einzige Outdoor-Marke, die ihre eigene Bergschule gründet. Mit dem Ziel Bergsportenthusiasten sichere Bergerlebnisse zu ermöglichen, bietet die «Mammut Alpine School» (MAS) ein breites Programm an Kursen und Touren und baut ihr Angebot ständig weiter aus.

Verantwortungsvoll in die Zukunft

Seit 2002 engagiert sich Mammut als eines der ersten Outdoor-Unternehmen für mehr Nachhaltigkeit in der Outdoor-Branche. Zum Schutz der Umwelt wird bei Mammut alles für saubere Herstellungsverfahren mit minimalen Emissionen getan. Um den Ausstoss schädlicher Substanzen in die Umwelt zu vermeiden, stellt man sicher, dass sie gar nicht erst in die Lieferketten des Unternehmens gelangen. Zur Gewährleistung des Tierwohls ist Mammut bestrebt, Rohstoffe tierischen Ursprungs ausschliesslich aus Quellen zu beziehen, die eine verantwortungsvolle und artgerechte Tierhaltung nachweisen können. Dies gilt sowohl für Produkt die Daune enthalten, wie auch bei anderen tierischen Materialen wie Leder und Wolle. Um die Arbeitsbedingungen in den Lieferketten darüber hinaus systematisch zu verbessern, trat Mammut als erste Outdoor-Marke überhaupt der Fair Wear Foundation (FWF) bei. Als unabhängige Kontrollinstanz untersucht die FWF inwieweit Managementsysteme und Prozesse eines Unternehmens zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern beitragen. Für diese Bestrebungen wurde Mammut 2019 mit dem «Leader Status» der Fair Wear Foundation ausgezeichnet.
Nachhaltigkeit beginnt bei der Produktion, sie geht aber noch viel weiter: Als Mammut 2019 seinen jährlichen CO2-Fussabdruck berechnete, wurde schnell klar, dass etwas verändert werden musste. Um dem nachhaltigen Engagement Nachdruck zu verleihen, verpflichtete sich Mammut als Unterzeichner der UN Fashion Industry Charter for Climate Action ausserdem, den CO2-Ausstoss bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren. Bis spätestens 2050 soll sogar ganz ohne Emissionen (Net Zero) produziert werden. In diesem Zuge rückte vor allem der Gletscherrückgang in den Fokus. Dieser gab einer Bewegung einen Namen, die sinnbildlich für das nachhaltige Engagement von Mammut steht: Together for Glaciers. Die Aktion ruft unter dem Hashtag #TogetherForGlaciers dazu auf, Eindrücke von verschwindenden Gletschern in sozialen Netzwerken zu teilen. Sie soll Menschen sensibilisieren und zu klimafreundlicherem Handeln motivieren. Darüber hinaus werden im Rahmen des Innovations-Projekts «Close the Loop» ausgediente Kletterseile gesammelt und mit neuester Technologie recycelt, damit aus ihnen T-Shirts und andere Bekleidung hergestellt werden können.